Welchen Energieausweis benötigt Ihre Immobilie?

Grafik Energieausweis f√ľr Geb√§udeHauseigent√ľrmer, die ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen, m√ľssen beim Verkauf einen aktuellen Energieausweis vorlegen; entweder den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Letzterer basiert auf den Verbrauchswerten der vergangenen drei Jahre.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt den Bedarfsausweis.

Hierf√ľr berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Geb√§udedaten den Energiebedarf. Anschlie√üend dokumentiert er den energetischen Zustand des Geb√§udes, und zwar unabh√§ngig vom Nutzerverhalten: Die Qualit√§t der Geb√§udeh√ľlle (Fenster, Decken und Au√üenw√§nde) sowie der Anlagen f√ľr Heizung, L√ľftung und Warmwasserbereitung und die Art des Energietr√§gers werden dabei ber√ľcksichtigt.

Der energetische Zustand des Gebäudes wird genauer dargestellt als mit dem Verbrauchsausweis. Auch mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich mit dem Bedarfsausweis exakter aufzeigen.

Generell k√∂nnen Eigent√ľmer zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis w√§hlen. Einzige Ausnahme:

Ein Bedarfsausweis ist verpflichtend f√ľr Bestandsgeb√§ude mit bis zu vier Wohnungen und einem Bauantrag, der vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, wenn sie bislang nicht energetisch saniert worden sind.

Die Agentur dena weist darauf hin, dass die ersten Energieausweise von Wohnh√§usern mit Baujahr 1966 und j√ľnger bereits abgelaufen sind.

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