Stille Nacht und eine Weihnachtsgeschichte

Wagrain im Herbst

Wagrain im Pongau (Österreich) ist vielen besonders als Wintersportort bekannt. Doch es gibt gerade um die Weihnachszeit noch anderes zu erleben, als auf Brettern zu stehen. Stimmungsvolles erwartet Besucher ganz besonders in der Vorweihnachtszeit. In Wagrain wirkte über viele Jahre hinweg der Priester und Dichter Joseph Mohr (1792–1848). Er verfasste im Jahr 1818 den Text für das weltbekannte Lied „Stille Nacht“, zu dem sein Freund Franz Xaver Gruber die Musik komponierte. An Joseph Mohr erinnert in Wagrain das Stille-Nacht-Museum im Pflegerschlössl. Besucher können dort zum Beispiel im bequemen Ohrensessel unterschiedliche Interpretationen und Bearbeitungen der Melodie anhören.

Saskia Bergmüller, die Inhaberin des Naturhotels Edelweiss Wagrain, erzählte mir, dass sie mit ihren Gästen zu Weihnachten das Lied „Stille Nacht“ in mehreren Sprachen singt. Ein festlich geschmücktes Hotel und das grandiose Bergpanorama als Winterkulisse – schöner kann man zu Weihnachten nicht in Stimmung kommen.

Sie fĂĽhrte mich im Herbst 2020 an das Grab des Dichters Joseph Mohr. Es war ein ganz besonderer Moment …

Das Grab von Joseph Mohr in Wagrain.

Mit einer weiteren Persönlichkeit ist der Ort eng verbunden. Der Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl (1897–1973) lebte über 50 Jahre in Wagrain. Von ihm stammen bekannte Weihnachtsgeschichten wie „Worüber das Christkind lächeln musste“. Mehr darüber erzählen Hörstationen und ein Film im liebevoll eingerichteten Waggerl-Haus-Museum.

Das TourismusbĂĽro Wagrain-Kleinarl hat noch einen weiteren Tipp fĂĽr ein heimeliges Weihnachtsfeeling: Traditionsreiches erwartet die Besucher beim Adventmarkt in Wagrain. FĂĽr Kinder gibt es eine Keksbackstube und eine Weihnachts-Bastelwerkstatt. Der Stille-Nacht-Kulturspaziergang fĂĽhrt auf die Spuren von Joseph Mohr und Karl Heinrich Waggerl.

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