Nofollow – dofollow

Wer auf Websites Kommentare hinterlässt, möchte sich – so der Normalfall – an einer Diskussion beteiligen, also Meinungen äußern, Fragen stellen bzw. beantworten. Nicht wenige wollen lediglich einen Backlink generieren, um den Traffic zur eigenen Internetseite oder zu der eines (zahlenden) Auftraggebers zu erhöhen. Von dieser Art der Backlink-Generierung, besser gesagt Spam, werden Blogger regelmäßig heimgesucht. Oftmals sind es keine manuellen Einträge, sondern Spam-Bots, die Blogs mit „Kommentaren“ zumüllen.

Trotz zahlreicher Vorkehrungen, wie Plugins zum Schutz vor Kommentar-Spam und bestimmte Sicherheitseinstellungen rutschen immer wieder mal Spam-Kommentare durch, die der Website-Betreiber manuell löschen muss; das ist nervig und zeitraubend.

Eigentlich bringt Kommentar-Spam nicht wirklich was für die Linkpopularität, denn standardmäßig kennzeichnet beispielsweise das Blog-System WordPress die Kommentar-URLs mit dem Nofollow-Attribut. Diese Links werden von Suchmaschinen nicht indexiert, bekommen also keinen Linkjuice, aber sie schaden auch nicht, sie sind ja aktiv und anklickbar.

Linkjuice?

Google Juice ist ein relativ gebräuchlicher Name für den Wert, den eingehende Links zu deiner Website erhalten. Verlinke ich eine andere Webseite, so signalisiere ich der Suchmaschine, dass Leser auf der verlinkten Seite nützlichen im Sinne von werthaltigen Inhalt vorfinden. Der Link ist sozusagen ein Vertrauensbeweis.

Wer auf „dofollow“ setzt (Links also nicht explizit mit einem Nofollow-Attribut kennzeichnet), sollte aufpassen! Ist die Anzahl der Dofollow-Links zu hoch, kann sich die Wertigkeit einer Webseite verringern. Schlechte Erfahrungen mit Linkfarmen sind der Grund. Suchmaschinen legen Wert auf Ausgewogenheit, alles andere wäre „verdächtig“.

Was sind No-Follow-Links?

Links werden mit einem Attribut versehen: a rel=”nofollow”. Der Nofollow-Tag teilt Suchmaschinen mit, einen so gekennzeichneten Link zu ignorieren. Sinn macht dies bei Werbung. Googles Webmasterrichtlinien sind eindeutig: Die Suchmaschine straft nicht gekennzeichnete Werbelinks ab.

Aber auch andere Links werden meist als „nofollow“ gesehen. Dazu gehören bspw. eingehende Links von diesen Quellen:

  • YouTube
  • Wikipedia
  • Kommentare in Blogs
  • soziale Netzwerke
  • Widgets (z. B. in WordPress)
  • Pressemitteilungen
  • Foren

Nach meiner Erfahrung muss man selbst herausfinden, ob man ein ausgewogenes Linkverhältnis auf der Webseite hat.

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