Gefahr im Pinienwald

Die haarigen Raupen eines unscheinbaren grauen Falters bereiten vor allem im Fr√ľhling, also etwa im Februar und M√§rz, Mensch und Tier Probleme: Die Nester der Prozessions-Raupen h√§ngen wie S√§cke aus Watte in den Pinien. In den Abendstunden verlassen die haarigen Tiere ihre Nester zur Nahrungssuche, um sp√§ter wieder dorthin zur√ľckzukehren. Auf ihrem Marsch halten sie sich an eine strenge Ordnung, die einer Prozession √§hnelt. Sie bilden eine lange Kette.

Foto: Hildegard Steiner (privat)

Foto: Hildegard Steiner (privat)

Fotos: Hildegard Steiner

Die Brennhaare der Raupen sind hochgiftig. Sie k√∂nnen √§u√üerst unangenehme und teilweise gef√§hrliche Reaktionen hervorrufen. Besonders Tiere, die am Erdboden schn√ľffeln, dabei in direkten Kontakt mit den Raupen kommen und ggf. Haare verschlucken, sind gef√§hrdet und erleiden nicht selten t√∂dliche Verletzungen. Aber auch der Wind verbreitet die H√§rchen, so dass es pl√∂tzlich zu allergie√§hnlichen Symtomen, Anschwellungen, R√∂tung und Juckreiz auf der Haut kommen kann. Am besten meidet man in der Raupenzeit Gebiete, wo viele Pinien wachsen.

Erste Ma√ünahme bei Ber√ľhrung mit den giftigen H√§rchen ist das Absp√ľlen der betroffenen Hautpartien mit lauwarmem Wasser. Da sich die Brennhaare lange in der Natur halten, k√∂nnen Menschen und Tiere auch au√üerhalb der Raupenzeit erkranken.

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