Ein Advertorial ist als Anzeige zu kennzeichnen

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Dies ist keine Rechtsberatung!

Manche m√∂gen es ja nicht glauben, weswegen es immer wieder zu Unsicherheiten kommt: Werbliches ist als „Anzeige“ oder mit „Werbung“ zu kennzeichnen. Dazu geh√∂rt auch das Advertorial, ein redaktionell aufgemachter Werbebeitrag. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Advertorial im Internet oder in einem Printtitel ver√∂ffentlicht wird. Gepflogenheiten, wie „entgeltliche Einschaltung“ oder „sponsored by“ werden von der deutschen Rechtsprechung nicht „geduldet“. Ja, man sieht solche Kennzeichnungen immer wieder, doch nur so lange, bis eine Abmahnung ins Haus flattert. Alle Beteiligten, der Werbetreibende als auch die Verantwortlichen einer Publikation, werden zur Verantwortung gezogen.

Es kommt immer wieder vor, dass sich Agenturen oder Destinationen, die Pressereisen durchf√ľhren, einen Beitrag, Post oder eine andere Ver√∂ffentlichung garantierern lassen. Wer als Journalist oder Blogger nicht unterschreibt, bleibt daheim. Die aus der Pressereise resultierenden Texte, Bilder, Videos usw. m√ľssen als Werbung gekennzeichnet werden. Nicht aber, wenn der Journalist zu einer Recherche unverbindlich eingeladen wird, er dabei den Gro√üteil der Kosten selber tr√§gt oder alles selbst organisiert und zahlt.

Werbekennzeichnung zum Nachlesen

Wer publiziert, sollte auf dem Laufenden sein, zumal sich rechtliche Regelungen ändern oder irgendwann anders bewertet werden.

Diese Informationen k√∂nnten f√ľr Sie von Interesse sein:

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