Wikileaks – das Spiel

Der Fall WikiLeaks erregt die Gem√ľter und wirkt anscheinend auch stimulierend. Der erst 21 Jahre alte Sebastiaan Moeys hat ein Video-Spiel produziert, bei dem die Spieler Julian Assange auf seinen heimlichen Streifz√ľgen durch das Wei√üe Haus begleiten und lenken k√∂nnen. Die Server seines internationalen Netzwerkes von lokalisierten Spielportalen konnten den vielen Anfragen nicht standhalten. „Nachdem Blogger und die Presse davon erfahren hatten, ging alles ganz schnell.“ Sag‘ ich doch: „Bad news are good news.“

Moeys zeigt sich √ľberrascht: „Wir haben nicht erwartet, dass das Spiel so einen Riesenerfolg haben w√ľrde. Wir haben es eher f√ľr eine Art Witz gehalten, eine gesellige Art, an einer aktuellen Newsstory teilzunehmen.“

Nun ja, so ganz abnehmen mag man es ihm ja nicht. Immerhin trifft er mit dem Thema WikiLeaks genau ins Schwarze, weil es viele Menschen auf der ganzen Welt wirklich beschäftigt. In nur ein paar Tagen lockte es etwa eine Million Spieler an. Zumindest hat Moeys Spielenetzwerk jetzt sehr viel Publicity bekommen.

Wer das Spiel ausprobieren will, bekommt unter http://www.jeuxjeuxjeux.fr beim Aufruf des Spiels oft nur eine Fehlermeldung. Obwohl ich gerade Feedback vom Produzenten bekommen habe, die Links w√ľrden funktionieren. Einfach wieder versuchen oder hier spielen:


Via Spel

Hier wie auf dem deutschen Pendent http://www.spielyeti.de/ ist das WikiLeaks-Spiel nicht unter den beliebtesten Spielen gelistet (?). Wer danach sucht, findet es in der Kategorie „Lustig“ in der Unterkategorie „Lass‘ dich nicht erwischen“.
„Lustig“ trifft es wohl nicht ganz … Da ich keine Spiele-Freak bin, kann ich das auch nicht recht beurteilen.

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