Wie viele Amseln sind noch da?

Diese Frage stellen uns der NABU ( Naturschutzbund Deutschland e.V.) und sein bayerischer Partner Landesbund fĂĽr Vogelschutz (LBV) in der bundesweiten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 4. bis 6. Januar 2019.

Mit besonderer Spannung erwarten wir die Ergebnisse für die Amsel, auf die die Usutu-Epidemie des vergangenen Sommers eine große Auswirkung haben könnte,

so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
2018 trat die für Amseln tödliche Viruserkrankung erstmals fast deutschlandweit auf und hat vor allem in Norddeutschland zu einem regelrechten Massensterben geführt. Auch in meinem Garten beobachte ich einen Rückgang der Amseln, die noch vor Jahren zahlreich in den grünen Verstecken brüteten und so wundervoll sangen:

Sorgen bereitet den Tierschützern nicht nur die Amsel, sondern auch der Grünfink. Nach Angaben des Naturschutzbundes konnten 2018 nur noch etwa 45 Prozent des Bestandes von 2013 festgestellt werden. Hauptgrund sei das Grünfinkensterben, das durch den Parasiten Trichomonas gallinae ausgelöst wird, der besonders an sommerlichen Vogelfutterstellen von Vogel zu Vogel übertragen wird.

Ich werde mit Sicherheit an der Vogelzählung teilnehmen. Seid ihr auch dabei?

So könnt ihr mitmachen

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum neunten Mal statt. Mitmachen ist ganz einfach: Eine Stunde lang werden die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und dem NABU gemeldet. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist.

Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 5. und 6. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

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