Rocknacht in Passau

Zur „Classic Rock Night“ waren 2009 mehr als 4000 Fans in die Dreiländerhalle Passau gekommen. Unter „Oldiefestival“ kann man sich getrost etwas anderes vorstellen, denn weder die Akteure auf der BĂĽhne noch die Zuschauer zwischen 30+ und 60+ hinterlieĂźen einen „alten“ Eindruck. Lediglich die rockigen Songs waren älteren Datums, allerdings teilweise neu und mit viel Power interpretiert. Die Show war natĂĽrlich live und in super Star-Qualität.


„The Rubettes“ in ihren weiĂźen AnzĂĽgen und SchiebermĂĽtzen machten den Auftakt der Rock-Nacht und gaben im Anschluss an ihren Auftritt in der Vorhalle Autogramme. Von der Originalbesetzung aus den 70-er Jahren waren noch Mick Clark und John Richardson (Bassgitarre und Schlagzeug) dabei.

Spätestens beim Auftritt von „The Sweet“ war nicht mehr klar, ob die Sitzplätze die besseren Plätze waren, denn kaum jemanden hielt es ruhig sitzend auf den StĂĽhlen.

Die Rocklegenden gaben alles, das Publikum war begeistert und rockte vor der BĂĽhne mit. Ein tolle Performance, stimmlich wie instrumental, die Besucher applaudierten anhaltend.

„Middle of The Road“ war fĂĽr die Gruppe „Slade“ eingesprungen. Neben eigenen Songs, wie „Chirpy, Chirpy, Cheep, Cheep“, spielten sie gecoverte Hits.
Die Rockröhren der Gruppe „Smokie“ heizten noch einmal so richtig ein. Sie lieĂźen alles aus den Gitarren und aus den Drums, was ging. Die Schallwellen aus den Lautsprechern waren in den vorderen Reihen deutlich am Körper zu spĂĽren. Ob „Needles and Pins“, „Living Next Door To Alice“ oder „Lay Back in the Arms of Someone“, begeisterte Fans aus ganz Bayern waren happy, die Musiker einfach spitze.

Die „Classic Rock Night“ wird in mehreren Städten Deutschlands aufgefĂĽhrt und ist mit den Songs aus Pop, Glam- oder Hardrock eine hörens- und sehenswerte Reise in die internationale Musikgeschichte. Mein persönlicher Eindruck: Die Lieder klangen live einfach viel besser als im Radio und gingen ins Ohr, unter die Haut, in die Beine …
Schlussakkord:

Die Videoaufnahmen sind leider nicht gelungen. Einerseits reichte die Kamera nicht für bessere Aufnahmen aus, andereseits war ich zu nah an den Lautsprechern oder eben zu weit weg, die Geräuschkulisse und das Geschubse taten ihr Übriges. Wer es trotzdem ansehen möchte (Vorspann und Film):

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