PrÀvention und Rehabilitation

Mit Badekuren von einst haben heutige Reha-Maßnahmen nur noch wenig gemein. Rehabilitation wird heute als Weg zu einem Ziel verstanden. Verschiedenste Maßnahmen helfen dem Patienten, zu seinem individuellen Ziel zu gelangen, z. B. wieder fit fĂŒr den Arbeitsalltag zu werden, sich von Krankheiten zu erholen u. v. m.

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Harald Barlage

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Harald Barlage

Harald Barlage, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Rehabilitations- und PrĂ€ventionszentrums Bad Bocklet spricht in Anbetracht von „wirklich Kranken“ von einem „Reparatursystem“. FrĂŒher seien viele Menschen auch ohne ernsthafte Erkrankung zur Kur gefahren.
Barlage sieht in den folgenden Jahren eine steigende Nachfrage nach Anschlussheilbehandlungen aufgrund lÀnger andauernder Arbeitsprozesse und wegen geburtenstarker JahrgÀnge. Sein Haus sei darauf vorbereitet.

Ein nicht neuer, aber bisher zu wenig beachteter Aspekt tritt in den Vordergrund: die PrĂ€vention. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Harald Barlage erkannte schon frĂŒhzeitig die Notwendigkeit prĂ€ventiver Maßnahmen und benannte die Reha-Einrichtung in Bad Bocklet um in „Rehabilitations- und PrĂ€ventionszentrum“.

Unsere Gesellschaft wird Ă€lter, wir mĂŒssen lĂ€nger bis zur Rente arbeiten, die Budgets fĂŒr Rehabilitation aber steigen nicht. Deshalb liegt es nahe, schon frĂŒhzeitig ein Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. AnsĂ€tze seien lt. Barlage erkennbar: Auch jĂŒngere Leute investieren in Gesundheitsleistungen. Ob es in Zukunft weitere politisch iniziierte Wegweiser geben wird, wie das Rauchverbot, kann niemand voraussehen.

Harald Barlage, erklĂ€rter AnhĂ€nger der PrĂ€vention, etablierte mit dem an die Reha-Einrichtung angeschlossenen Hotelkomplex ein Angebot fĂŒr den sogenannten dritten Gesundheitsmarkt. Er begrĂŒndet die Notwendigkeit mit dem BedĂŒrfnis der Menschen, mehr fĂŒr ihre Gesundheit tun zu wollen. Wer es sich leisten kann, bucht in Bad Bocklet PrĂ€vention und Rehabilitation nach Maß. Augenscheinlich machen davon vor allem Ă€ltere Menschen Gebrauch.

Barlage hebt den Vorteil zu Ă€hnlichen Angeboten heraus: Im Haus betreibt Georg Gilbergs-Schnarr eine „Praxis fĂŒr Physikalische- und Rehabilitive Medizin“. Er ist gleichzeitig Ă€rztlicher Direktor und Chefarzt fĂŒr PrĂ€ventivmedizin im Rehazentrum Bad Bocklet. Diese Konstellation kommt Patienten zugute, die privat buchen: Bereits im Vorfeld des Aufenthaltes werden alle ModalitĂ€ten geregelt, die Konsultation des „Badearztes“ erfolgt zeitnah ohne lange Wartezeiten. Das Suchen nach einem geeigneten Arzt im Badeort entfĂ€llt.

Das Hotel mit seinen Leistungen bedurfte einiger baulicher VerĂ€nderungen, um als Einnahmequelle zu funktionieren, wie die Investition in eine Saunalandschaft und ein Thermalbad. Davon profitieren ĂŒbrigens alle Patienten des Rehabilitations- und PrĂ€ventionszentrums. In den Abschluss-Bewertungen der Patienten stehen diese beiden Einrichtungen lt. Barlage nachweislich ganz oben auf der Positivliste.

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1 Enlightened Reply

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  1. Matze Meier sagt:

    Hallo Frau Hapke,

    da haben Sie aber einen netten Bericht ĂŒber eine Rehaklinik geschrieben.

    Meist kommen ja Rehakliniken nicht so gut weg, weil sie oft den Hauch einer irgendwie „nostalgischen“ Ausrichtung haben. Hier scheint es anders zu sein und das Rehazentrum scheint sich den heutigen Zeiten angepasst zu haben und dem gestiegenem „Komfort“-Bedarf der RehagĂ€ste gerecht zu werden.

    Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

    Matze Meier

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