Nutzungs- und Urheberrechte

Was der Mitarbeiter in sozialen Netzwerken posten darf, ist in der Policy geregelt. Wie verhält es sich mit den Rechten an den Werken, die er im Auftrag seines Arbeitgebers hinterlässt?

Der Mitarbeiter ist Urheber seines Werkes. Ihm stehen die Verwertungsrechte seiner Artikel, Videos, Bilder und anderer Mediendateien zu.

Um sich die Rechte an diesen Werken langfristig zu sichern, sollte der Arbeitgeber daher mit dem Mitarbeiter Regelungen zur Verwertung treffen. Räumt der Mitarbeiter dem Arbeitgeber alle ausschließlichen Nutzungsrechte gem. §§ 31 Abs. 3, 37 Abs. 1 UrhG ein, darf das Unternehmen auch nach Ausscheiden des Mitarbeiters dessen Werke nutzen.

Eine h√§ufig diskutierte Frage ist die der Sch√∂pfungsh√∂he. Tweets, die nur 140 Zeichen (Text) oder 140 Sekunden (Audio) lang sind, unterliegen nach Auffassung von Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht nicht dem urheberrechtlichen Schutz: „Einzelne Tweets sind nicht urheberrechtlich gesch√ľtzt und k√∂nnen entsprechend frei „gemashed“ werden.

Auf der Webseite http://www.rechtzweinull.de/ räumt er allerdings Ausnahmen ein, wie beispielsweise einen Twitterstream.
Unproblematisch sei auch das Retweeten, das √ľber das Zitatrecht des ¬ß51 UrhG gedeckt ist.


Dies ist nat√ľrlich keine Rechtsberatung! Ich weise auch ausdr√ľcklich darauf hin, dass sich die Gesetzeslage in Bezug auf die hier angesprochene Fragestellung √§ndern kann und Gerichte je nach Sachlage urteilen.

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