K├╝nstlersozialabgabe

ParagraphBeauftragt ein Unternehmen eine Agentur, K├╝nstler oder Publizisten, m├╝ssen Auftraggeber eine Abgabe an die KSK zahlen. Auftragnehmer sind nicht verpflichtet, ihre Kunden darauf hinzuweisen. Nichts desto Trotz ist wohl jedem Dienstleister an einem ehrlichen gesch├Ąftlichen Verh├Ąltnis gelegen, so dass ich einmal kurz auf das Thema eingehen m├Âchte: Sie sollten vorbereitet sein, wenn Betriebspr├╝fer der Sozialversicherungen an Ihre T├╝r klopfen.

Derzeit 5,2 Prozent Abgabe werden bei publizistischen und k├╝nstlerischen Arbeiten f├Ąllig; und da ist es gleichg├╝ltig, ob die Arbeit an einen gro├čen Verlag oder den Schreiner um die Ecke geht. So will es das Gesetz. Eine ÔÇ×nicht nur gelegentlicheÔÇť Auftragserteilung ist Voraussetzung f├╝r die Abgabepflicht. F├╝r die Erhebung der K├╝nstlersozialabgabe auf Seiten des Auftraggebers ist es unerheblich, ob ich nach jedem Auftrag eine Rechnung stelle und/oder aufgrund eines Jahresvertrages in einer Gesamtsumme die k├╝nstlerischen/ publizistischen Leistungen zur Abrechnung bringe.

Die Problematik wirft f├╝r Sie als Unternehmer die Frage auf, ob Sie die K├╝nstlersozialabgabe zahlen m├╝ssen. M├Âchten Sie sich n├Ąher informieren, ist Ihre erste Anlauf-, besser Anklickstelle die KSK selbst: http://www.kuenstlersozialkasse.de.

Antworten auf KSK-Fragen gibt auch Rechtsanwalt Andri J├╝rgensen auf seiner Internetseite www.kunstrecht.de. Der Anwalt kl├Ąrt in Seminaren die wichtigsten Fragen zur KSK.

Die Texte, die ich f├╝r Sie schrieb, die Webseiten, die ich f├╝r Sie gestaltete, unterliegen in der Regel einer Abgabepflicht. Auch r├╝ckwirkend. Wenn Sie jetzt zu einem anderen Dienstleister fl├╝chten, bspw. zu einem im Ausland t├Ątigen, hilft das gar nichts. Aber auch f├╝r die Abgabe gelten Ausnahmen, wenn Sie bspw. einen Dienstleister mit der Rechtsform einer KG, einer GmbH oder AG beauftragen.

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