Altes Handwerk in jungen Händen

Er ist der Neue, und das mit Seltenheitswert: Philipp Schwarz. Vor einigen Wochen durfte ich ihn nun pers√∂nlich kennen lernen, den sympathischen jungen Mann mit gro√üen Ambitionen. Ich nutze diesen Beitrag, um dem frischgebackenen Meisterschuhmacher recht herzlich zur Erf√ľllung seines gro√üen Traumes zu gratulieren, der letzte Goiserer Schuhmacher-Meister zu sein.

Ein großer Name, der es verdient hat, dass man ihn mit Anstand und Ehrlichkeit behandelt,

erklärt Schwarz voller Ehrfurcht und Stolz.
Aber wieso eigenlich letzte? Diese Antwort bleibt er uns in seinem Blog (noch) schuldig. Sollten wir vielleicht mal seine Frau dazu befragen? ūüėČ

In einer urigen Werkstatt nahe der alten Goiserwerkstatt hat Philipp Schwarz ein neues Domizil gefunden, um fortzuf√ľhren, was vor ihm seit 1875 schon andere in guter Handwerkstradition begonnen und weitergef√ľhrt hatten. In dem lichtdurchfluteten Raum ist es gem√ľtlich, das Feuer im Holzofen knistert. Auf allerlei Ger√§t √§lteren Jahrgangs und erprobter Qualit√§t bearbeitet Schwarz feinstes Leder. Von der Vielfalt und Hochwertigkeit seiner Arbeit zeugen fertige und unfertige Schuhe, die ordentlich aufgereiht auf die Weiterverarbeitung und ihre k√ľnftigen Besitzer warten.

Ein Teil der fr√ľheren Goisererwerkstatt wird Schwarz k√ľnfig als Schauraum dienen, d√ľrfen wir das eigentlich schon verraten? Bad Goisern kann sich gl√ľcklich sch√§tzen, dass der Goiserer – ein Schuh mit Tradition, auch k√ľnftig in dem malerischen Ort nahe des Hallst√§ttersees gefertigt wird.

Was ich noch √ľber den Goiserer erfahren habe, steht alles hier drin, in der TENDENCY¬ģ 1/2017.

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