Allgemeine Überlegungen zu Themes und Plugins

„Starting a blog is an exciting venture“, schreibt die Nutzerin Daniela Baker. „Stimmt“, sage ich. Spaß an der Arbeit, Freude am Erkunden von Neuem sowie manchmal auch viel Zeit und tiefes Luftholen – das alles gehört dazu. Die ersten Schritte eines Projektes mit WordPress sind beinahe in fĂŒnf Minuten erledigt: Datenbank anlegen, WordPress herunterladen, Dateien konfigurieren, Dateien auf den Webspace hochladen und starten! Eine detaillierte Anleitung gibt’s u. a. auf wordpress-deutschland.org.


Wer nicht im Livebetrieb testen möchte, installiert das System zunÀchst unter XAMPP, einer lokalen Serverumgebung auf dem eigenen PC. Ist die Installation geschafft, soll die neue Website mit allem ausgestattet werden, was den eigenen Vorstellungen entspricht oder der Kunde vorgibt. Dazu gehören u. a. Sicherheitsaspekte (Einstellungen im Backend), die Datei htaccess, Layout/Design und Plugins, um dem System mehr FunktionalitÀt zu geben.

Tendenziell gibt es immer mehr Angebote von Themes und Plugins gegen Bezahlung, oftmals gleich als Paket-Lizenz. Auch immer mehr Mitgliedschaften als Rundrum-Sorglos-Paket werden verkauft. Eine PrĂŒfung der Offerten ist ratsam, erfahre ich selbst immer wieder. Nacharbeiten können schnell viel Zeit kosten oder ggf. ins Geld gehen, wenn selbst keine ausreichenden Programmierkenntnisse vorhanden sind.

„Customization“ heißt das Zauberwort. Ich rede hier nicht von ein wenig HTML und CSS, das sicher sehr viele Blogger beherrschen. Gemeint sind sogenannte „Jobs“, die Plugin- oder Theme-Entwickler gleich mit anbieten. Eigentlich sehr praktisch, wenn das Ergebnis dann den eigenen Vorstellungen entspricht. Manchmal geht es auch gar nicht anders, als fĂŒr ein Projekt bestimmte Funktionen aufzunehmen oder zu verĂ€ndern.

Mein Rat: Ausgiebig Plugins und Themes suchen und testen und dann erst kaufen, wenn möglich. Programmieraufgaben sind teilweise recht komplex, da muss alles passen. Programmierer sollten die VerÀnderungen dokumentieren und möglichst telefonisch oder per Mail erreichbar sein, um dies und das zu besprechen. Immerhin geht es um Geld und den Erfolg eines Projektes.

Wo entstehen Probleme?
Es geht nicht nur uns Menschen so, dass wir nicht mit jedem „können“. Entweder sind es Plugins untereinander, die sich nicht „vertragen“ oder aber eine Konstellation Plugin und Theme. Probleme gibt es bei der korrekten Darstellung der Inhalte oder die Software reagiert einfach nicht.

Ein Blick auf die Versionsnummer des gewĂŒnschten Programms und das Aktualisierungsdatum erweist sich in jedem Fall als nĂŒtzlich.

  • Wann wurde das Theme zuletzt aktualisiert?
  • Ist es mit meiner WordPress-Installation kompatibel?
  • Wie beurteilen es andere Nutzer?

Immer eine gute Empfehlung sind beispielsweise die Plugins von Frank BĂŒltge und Sergej MĂŒller, die stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Andere Entscheidungsmerkmale fĂŒr ein Plugin könnten sein:
Hat der Entwickler noch andere Plugins programmiert? Gibt es Sprachdateien in meiner Sprache? Ist das Plugin mit dem deutschen Recht vereinbar? Gibt es einen Support, z. B. ein Forum oder Ticket-System? Wenn ja, in welcher Sprache? Wie hat der Entwickler die Installations-Anweisungen aufbereitet? Wie reagiert er auf Programmierfehler? Gibt es schlimmstensfalls das Geld zurĂŒck?

Manchmal muss man auch einfach nur Geduld haben, bis einige rechtliche WĂŒnsche europĂ€ischer Nutzer zu den Entwicklern bis nach Amerika, Indien oder Australien durchgedrungen sind. Dort hatte ich einige Lizenzen gekauft und wie andere User auch immer wieder in Foren auf europĂ€ische Anforderungen hingewiesen. Leider Ă€ndern sich die rechtlichen Vorgaben in Deutschland nicht selten 😉

Am besten, ich mache das oben gesagte an einigen Beispielen fest, lesen Sie dazu weitere BeitrĂ€ge aus der Reihe „WordPress“. Um nichts zu verpassen, können Sie in der Sidebar neue BeitrĂ€ge per E-Mail abonnieren (und bei Bedarf jederzeit abbestellen).

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