Was mir bei einem grippalen Infekt hilft

Es begann mit einem komischen Gefühl am Abend. Irgendwie fühlte ich mich ein wenig angeschlagen. In der Nacht dann das bekannte Alarmzeichen: Kratzen im Hals in der Kehlkopfgegend und häufiger Drang, sich zu räuspern. Zwei Uhr nachts war Handeln angesagt!

Mit Salzwasser spĂĽlen

Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, was daraus wird, ein grippaler Infekt oder gar eine Grippe, begann ich mit der ersten Maßnahme. Dazu löste ich einen knappen TL Speisesalz in einem Glas Wasser auf und gurgelte jedes Mal, wenn ich nachts aufstehen musste. Auch die folgenden Tage wiederholte ich die Prozedur den Tag über mehrmals. Das Kratzgefühl konnte ich eindämmen, Schleim löste sich.

Eine Influenza wollte ich persönlich am nächsten Tag ausschlieĂźen. Jedoch sollte man das sicherheitshalber von einem Arzt abklären lassen. Ich wollte mich nicht in ein volles Wartezimmer setzen, zum GlĂĽck war das auch später nicht erforderlich. Stattdessen legte ich mich öfter hin, trank viel Tee und wärmte mich mit einem FuĂźbad durch. Kalte FĂĽĂźe sind bei mir auch so ein sicheres Zeichen fĂĽr einen Infekt. Beim Durchwärmen half mir auch Katrin GlĂĽcks Tee, „GlĂĽckstee“ genannt, das Rezept findet ihr hinter dem Link.

Dem Körper Ruhe geben ist im Falle eines Infektes das Mittel der Wahl. Zumal sich später Kopfweh, Appetitlosigkeit, Durst und Gliederschmerzen einstellten. Die Temperatur stieg leicht an.

Häufiges Händewaschen

Eine der Regeln, an die man die Familie spätestens jetzt immer wieder erinnern muss: Hände mehrfach am Tag waschen! Vor allem, wenn man draußen unterwegs war und mit anderen in Kontakt kam.

HĂĽhersuppe

Brühe schlürfen, durchhalten. Es braucht seine Zeit. Eine Hühnerbrühe tut gut, wärmt und entfaltet seine Wirkung für die Gesundheit. Selbst unser Familienhund bekommt welche, natürlich ganz ohne Gewürze und Zutaten, außer vielleicht Karotten.

Meerrettichwurzel & Ingwer

Zwei richtig starke „Typen“! Den Tipp mit dem Meerrettich erhielt ich vor Jahren von einem Arzt mit ganzheitlichem Behandlungsansatz:
Ein Stück Meerrettichwurzel reiben und die ätherischen Öle vorsichtig einatmen und/oder durch die Nase ziehen.

Ich reibe die Wurzel mit der Küchenmaschine, schließe danach die Augen, neige den Kopf über die Schüssel und schnüffle immer wieder ganz behutsam. Die ätherischen Öle dringen bis in die kleinsten Ritze und räumen ordentlich auf! Man muss selber ausprobieren, wie weit man gehen kann und wie oft man diese Behandlung nötig hat. Nach kurzer Zeit tränen die Augen, der Schnupfen löst sich, Keime werden abgetötet. Ein wunderbares natürliches Mittel!

Zu schade, den restlichen geriebenen Meerrettich wegzuwerfen. Ich übergieße ihn mit heißem Wasser, gebe etwas Ingwer und Honig für ein gesundes Getränk hinzu. Den Ingwer zerkaue ich, auch den Meerrettich schlucke ich mit runter. Für mehr Geschmck brüht man einen Tee auf und gibt den Meerrettich mit hinein.

Tabletten

Um sich besser zu fühlen, kann man zusätzlich Tabletten nehmen, wollte ich aber nicht. Lediglich Soledum nahm ich kurze Zeit unterstützend ein.

Das Abklingen der Erkältung ist spürbar, nachts habe ich etwas geschwitzt. Jedoch schone ich mich, gehe nur kurz hinaus in die Sonne, die Luft ist derzeit ja eisig. Nach fünf Tagen verrichte ich nun wieder kleine Hausarbeiten, immer mit Pausen dazwischen!
Meerrettich gerieben

Honig mit Meerrettich

Für den nächsten Ernstfall sorge ich vor: Ich reibe den Rest der Meerrettichwurzel und vermische alles mit Honig. Bei Bedarf habe ich so immer wieder eine gesunde Zutat für meinen Tee.

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