Sonnenschutz fĂĽr die Haut

Mittlerweise weiß wohl jeder, dass man die Haut vor zu viel Sonne schützen muss. Bei der Auswahl von Sonenschutzmitteln für die Haut kann man aber einiges falsch machen bzw. falsch verstehen. Die Angabe des Lichtschutzfaktors sei laut TÜV Rheinland eine allgemeinverständliche Orientierungshilfe. Kein Qualitätsmerkmal dagegen sei die Bezeichnung dermatologisch getestet. Dahinter verberge sich lediglich die Tatsache, dass das Produkt auf der menschlichen Haut getestet wurde.

Es ist aber möglich, dass Probanden nach dem dermatologischen Test mit Hautproblemen zu kämpfen hatten. Hier sind Zusätze wie ’sehr gut‘ oder ‚hautverträglich‘ wichtig,

verdeutlicht Dr. Greta Dau, Lebensmittelchemikerin bei TÜV Rheinland. Auch der Bezeichnung wasserfest können wir nicht vertrauen, da solche Mittel nur eine gewisse Resistenz gegen Feuchtigkeit aufweisen. Das heißt, immer nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen nachcremen! Aber: Nachcremen verlängert nicht das unbedenkliche Sonnenbad.

Je nach Hauttyp sollte man das Sonnenbad nach wenigen Minuten bis maximal drei Stunden beenden. Dann muss sich die Haut erholen und sollte erst am nächsten Tag wieder der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden,

rät Dr. Dau. Ein wenig Vernunft muss man schon walten lassen, um sich nicht dem Risiko einer Schädigung auszusetzen, meine ich.

Konservierungsstoffe seien heute unbedenklich, auch fĂĽr die Haut von Kleinkindern. Und auch diese Aussage ĂĽberrascht sicherlich einige:

Pflegesubstanzen wie Aloe Vera sollten Produkte nicht enthalten, da diese Symptome eines Sonnenbrandes überdecken können.

Eine immer wieder auftretende Frage ist, ob man Reste einer Sonneschutzcreme vom Vorjahr noch verwenden sollte. „Nein“, ergaben meine Recherchen. Entsorgen und auf der sicheren Seite sein, lautet mein persönliches Fazit.

Ein ganz wichtiger Faktor ist der Schutz durch entsprechende Kleidung. NatĂĽrliche Fasern fĂĽhlen sich angenehm auf der Haut an und schĂĽtzen vor zu viel Sonne. Vor allem Kinder mĂĽssen schĂĽtzende Kleidung tragen. Aber natĂĽrlich nicht nur sie. Einige Hersteller produzieren Kleidung mit UV-Schutz, beispielsweise fĂĽr Sportler und andere Aktive, die sich sehr viel drauĂźen aufhalten.

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