Love is in the air …

An diesem Wochenende nutzen Verliebte in Cham die Hochzeitsmesse „HochZeit“, um sich von Dienstleistern und Händlern persönlich beraten zu lassen. Im historischen Ambiente des Chamer Rathauses gab sich Karin Bucher, die Bürgermeisterin der Kreisstadt Cham, höchstpersönlich die Ehre, die Veranstalter und ca. 30 Aussteller aus Ost- und Oberbayern zu begrüßen.

Viele Besucher strömten in die vom Veranstalter liebevoll dekorierten Räumlichkeiten des Rathauses, um sich einen Überblick über aktuelle Angebote und Trends zu verschaffen und sich von den Ideen der Aussteller inspirieren zu lassen.

Obwohl das Internet voll von Angeboten rund um die Hochzeit ist, können diese nicht die Atmosphäre ersetzen, die auf solch einer Messe herrscht. Gerade die Gespräche mit den Dienstleistern sind wertvoll, den schönsten Tag im Leben eines Paares zu planen und würdig zu begehen. Künstler wurden von der Eventagentur verpflichtet, der Messe einen musikalischen Rahmen zu geben nach dem Motto: So klingt’s vielleicht schon bald auf der nächsten Hochzeit!

Die Palette an Angeboten hat mich überrascht: Vom Seufzertaschentuch für die Angehörigen, dem Crashkurs für Tanzmuffel, dem Blumenschmuck, den Einladungskarten, dem Foto-Shooting und der Trauung im Freien bis hin zur Kinderbeutreuung wird vieles geboten, was das Fest zu einem unvergesslichen Event für das Brautpaar und die Gäste macht.

Als Einstimmung auf den redaktionellen Schwerpunkt des Magazins TENDENCY 1/2018 – Romantikurlaub – habe ich das Event besucht. Ein paar Neuigkeiten konnte ich den Ausstellern entlocken. So gehe der Trend hin zu schmalen, dezenten Eheringen aus Palladium, Gold, Platin oder Tantal. Der Solitärring, der Inbegriff des Verlobungsrings, ist sehr populär geworden, ebenso werden Vorsteckringe gerne verschenkt.

Hochzeitskleider seien heute kaum noch reinweiß, sondern eher cremefarben. Bildschön sind sie allemal. Tüll und Spitze dominieren die Brautkleider. Edel wirken auch Brautkleider in beige.

Rot ist die Liebe! Aber auch so manches Brautkleid, zeigt die Messe. Möglicherweise hat Weiß, das für Reinheit und Unschuld steht, seine Bedeutung in der heutigen Zeit etwas verloren.

Auch schwarze Brautkleider werden nachgefragt, kann man auf der Messe erfahren. Gossip? Immerhin machen es die Stars vor, und wenn es nur für eine Filmrolle ist. In vergangenen Zeiten unterstrich ein Brautkleid in Schwarz die Frömmigkeit der Braut. Und sicherlich war es pflegeleichter als ein weißes Kleid, denkt die praktische Frau.

Jede Menge Spaß verspricht ein Foto- und Druckgerät, das Bilder gleich ausspuckt: als Einzelfoto, Fotocollage oder kultigen Fotostreifen. Action auf Knopfdruck sozusagen! Habe ich natürlich gleich ausprobiert! (Hier zunächst ein Foto vom Foto, sorry.)

Vermisst habe ich auf der Hochzeitsmesse die Kreationen der Konditoren und Friseure. Genascht werden durfte aber trotzdem: Ein Neunburger Hotel, das sich als Hochzeitslocation empfiehlt, reichte gebackene Waffeln und Kaffee.

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